FAZ.net im neuen Design - mit Multitasking!

Wir alle kennen das: Gerade scannen wir auf FAZ.net einen mäßig spannenden Artikel über die neueste Firmenpleite in der Rubrik AKTUELL, aber eigentlich würden wir jetzt viel lieber in den Blogs der Frankfurter Tageszeitung schmökern.
Das neue Design wird diesem Wunsch gerecht: Im aktuellen Google Chrome Browser öffnet sich die der Navigationspunkt BLOGS nicht nur in einer neuen Seite, nein, es werden gleich beide Rubriken, AKTUELL und BLOGS gehighlightetetet! Damit ist zumindest die Illusion perfekt, nix mehr verpassen zu müssen. ;-)

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Warner Music Deutschland kennt seine eigenen Acts nicht?!

Zuerst hielt ich es für die versucht komische Ankündigung einer Satire, zumindest einer Verballhornung, aber nein:

Warner Music Deutschland (bekannt für Smash Hits wie “Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar" und “Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar") kennt offenbar seine eigenen Acts nicht!

Warner-Act Theophilus London, zur Zeit der heißeste Shit wo gibt (neben OFWGKTA), wird in einem hübschen Promo-Video auf YouTube vorgestellt. Enthalten sind unzählige Hinweise auf positive Rezensionen seiner letzten Platte in renommierte Musikzeitschriften und sonstigen Presseerzeugnissen.

Offensichtlich hat die niemand bei Warner Music Deutschland gelesen. Wie sonst könnte es sein, dass der Major seine 31.000 Facebook-Fans allen Ernstes fragt:

"@ Team Theophilis London: Kennt Ihr schon Theophilis!? Hier könnt Ihr Ihn kennenlernen!”

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Nun, Theophilis, der griechische Wutbürger aus Thessaloniki, der seine Tiraden über die Regierung gerne in melodischem Singsang in das Megaphon spittet, war bisher auch eher ein lokales Musikphänomen. Das dürfte sich nach dieser Ankündigung durch Warner Music Deutschland sicher ändern.

Bleibt die Frage, was Theophilus davon hält? Ob er jetzt das Label wechselt? Die Werner Music Deutschland würde sich anbieten.

Fazit: Warner Music Deutschland agiert drollig und unterhaltsam auf der eigenen Facebookseite. Gut, dass Fragen und Beiträge der Fans unbeantwortet bleiben. Wer weiß, was da sonst alles geschrieben würde...

Curse über das Music Biz, Majorlabel-Speichellecker und Social Media. Yo.

Wir haben mit „The Achtung Achtung“ schon mit Majors geredet, aber da ist nichts draus geworden, vor allem, weil die Philosophien zu weit auseinandergehen, weil die Ansprüche an die Mucke und das, was dabei rauskommen soll, sehr weit auseinanderklaffen. Ich glaube zurzeit eher an eine Alternative, weil Musik wieder zurückgeht zu einer viel direkteren Kommunikation zwischen Künstlern und Fans oder Hörern. Durch die Möglichkeiten von Internet und Blogs, durch Twitter, Facebook, durch die anderen Netzwerke ist man, wenn man möchte, wieder sehr nah an den Künstlern dran. Viele Künstler stellen unfertige Sachen ins Netz, die Hörer sind so sogar am Arbeitsprozess beteiligt und dadurch killt man diesen Abstand, den eine klassische Major-Label Herangehensweise zwischen Künstler und Hörer stellt.

Ein Lanze für den Unternehmerjournalismus: Richard Gutjahr in Kairo

Ideell ist Gutjahrs Aktion ganz sicher ein Gewinn: Für ihn, weil sie seinen Bekanntheit und den Wert der journalistischen Marke Gutjahr gesteigert hat. Für andere freie Journalisten, weil sie Mut macht, Unternehmergeist zu zeigen und Initiative zu zeigen.

Vor allem aber ist diese Aktion ein Gewinn für den Journalismus. Weil sie zeigt, dass es die von Verlagen oft geschmähte “Kostenloskultur” im Internet nicht gibt. Die Nutzer zahlen sogar freiwillig für Journalismus – wenn er denn mehr bietet als das, was ohnehin überall kostenlos im Internet zu lesen ist.

Die Größe der Stichprobe ist die eigentliche Sensation: Experiment mit 1,6 Menschen durchgeführt

Die Frage nach der Wirkung von Werbung bewegt die Branche seit langem. Nun weist ein US-Experiment direkte Zusammenhänge zwischen Online-Kampagnen und Verkaufszahlen nach, die zeigen: Werbung wirkt. Durchgeführt wurde die Studie mit knapp 1,6 Menschen, die jedoch gar nichts von ihrer Teilnahme wussten.

Dieser 0,6 Mensch, wer könnte das gewesen sein? Habt ihr einen Verdacht?

From Community Management to Command Centers

When I talk about the idea of the social or adaptive business, it is to the extent that social media impacts the entire organization. Responding to problems is only one facet of listening and engaging. The intelligence rife within the always-on focus group yields insights that can inspire new products, services, and improvements across the entire organization. For example, Dell monitors keyword clouds to see if certain negative words represent emerging trouble spots. If a hardware or software issue gains momentum, the company can hone in on the root cause and issue a fix before the problem reaches a boiling point. Diffusing the problem before it’s everyone’s problem greatly diminished the likelihood of earning attention from influencers, bloggers, and press.